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Am 09./10. und 11.02.2007 um 20:00 Uhr zeigt die Theaterwerkstatt siebenzwerge die historische Geschichte des „Parzivals“.
Inspiriert durch Wolfram von Eschenbachs „Parzival“, erarbeitete die aktuelle Theatergruppe der Heilstätte, basierend auf dem Bühnenstück von Manfred Grüttgen und Frieder Nögge, ihr persönliches Schauspiel. Gerade die Therapiezeit hier an der Heilstätte eröffnete uns eine neue Sichtweise auf unser Leben. Parzivals Weg über Schuld, Verzweiflung und Verwandlung hat uns starke Parallelen zu unserem persönlichen Entwicklungsweg aufgezeigt. Unter der professionellen Anleitung des Regisseurs Claudius Hoffmann setzen wir unseren Parzival in Szene.
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Die Geschichte:
Der junge Parzival lebt mit seiner Mutter im Wald. Sie will das Rittertum von ihm fernhalten, weil sie ihren geliebten Mann dadurch verloren hat. Noch nie hat Parzival einen fremden Menschen gesehen. Aber als er im Wald auf einen Ritter trifft, will er auch einer werden. Er verlässt seine Mutter, die vor Schmerz darüber stirbt. Auf dem Weg zu König Artus macht er sich zweimal schuldig. Als er schließlich ein Ritter ist und auf die Gralsburg kommt, versäumt er angesichts des dortigen Elends die befreiende Frage an den Gralskönig zu stellen und verschuldet sich dadurch das dritte Mal. Durch sein Spiegelbild „Cundrie“ wird ihm sein hässliches Seelenleben vor Augen geführt und er wird von ihr verflucht. Erst nach und nach werden ihm seine Verfehlungen bewusst und er will erneut den Gralskönig finden, um ihn zu erlösen. Doch die Gralsburg kann nicht durch suchen gefunden werden. Durch den Einsiedler Trevrizent erkennt Parzival dies und folgt seiner wahren Berufung.
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