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Die Theaterwerkstatt „siebenzwerge“ präsentiert
zum 80. Geburtstag von Michael Ende:

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Die Aufführungen finden am 16./17./18. Oktober jeweils um 20.00 Uhr im Theatersaal der  Fachklinik „siebenzwerge“ statt.

Eintrittspreis: 9,- Euro (6,- Euro ermäßigt).

Regie: Sylvia Hanisch
 

Momo, die in der Ruine eines kleinen römischen Amphitheaters lebt, versteht es anderen zuzuhören und sie dadurch in ihren Bann zu ziehen. Eines Tages tauchen die grauen Herren in der Stadt auf. Sie reden den Menschen ein, sie dürften nur noch „Sinnvolles“ tun, um Zeit zu sparen. Langsam aber sicher verliert Momo immer mehr ihrer Freunde. Mit der Schildkröte Kassiopeia begibt sich Momo auf den gefährlichen Weg zu Meister Hora, denn auch die grauen Herren zeigen großes Interesse an ihm. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

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Michael Ende(1929-1995) hätte dieses Buch auch gestern schreiben können, so aktuell ist es für unser derzeitiges Leben. Immer mehr Menschen sieht man mit Kopfhörern für i-Pods in den Ohren, abgeschirmt von unserer direkten Umwelt, dabei gleichzeitig über Handy verbunden mit anderen Leuten als denen, die uns gegenüber stehen. Wer stiehlt uns eigentlich all unsere Zeit? Wer sind unsere grauen Männer? Die Habgier, das Erfolgsstreben, die ewige Unzufriedenheit mit dem, was wir haben? Dass wir tatsächlich reicher sind, wenn wir zufrieden sind mit dem was wir haben, das vergessen wir oft.

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Für das aktuelle Schauspielprojekt wurden das Rote Haus (4 Personen) und das Blaue Haus (6 Personen) zusammengeschlossen. Mit 7 Männern und 3 Frauen ist natürlich ein breitgefächertes Angebot an potenziellen Theaterstücken vorhanden. Nachdem wir über 2 Wochen hinweg verschiedene Stücke gelesen hatten und dabei der entscheidende Funke nach dem Motto: „Ja, das ist es!“ einfach nicht überspringen wollte, kamen wir auf die Idee mit Momo.

Viele kannten die Geschichte und waren schnell begeistert. Außerdem zeigt es überraschend viele Parallelen zur heutigen Gesellschaft und ist deshalb sehr aktuell. Wir zeigen eine moderne Version dieses Stückes und daher musste es von unserer Regisseurin Sylvia Hanisch mit unserer Unterstützung komplett umgeschrieben werden.

Es ist schon eine große Herausforderung, so ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. Vom Bühnenbild über die Kostüme ist alles selbstgemacht und aus unseren Ideen entstanden. Dazu kommen die Gestaltung von Plakat, Flyer und Programmheft. Andere Bereiche wie Werbung und Sponsoren sind entscheidend für die Finanzierung unseres Stückes.
Jeder trägt also seinen Teil zum Ganzen bei und das macht jedes einzelne Schauspielprojekt zu etwas ganz Besonderem.

 

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